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27.05.2016

Langfristige Preissicherung - Digitalisierung ermöglicht neue Dimensionen, um die Performance im Einkauf zu steigern

Längst umfasst das Standardrepertoire moderner Einkaufsabteilungen unterschiedliche Instrumente für Preisanalysen und Produktkostenkalkulationen. Interessierte Anwender können sich aus einem breiten Angebotsspektrum am Markt bedienen. Jedoch fehlte es bis jetzt an einem Tool, welches die unterschiedlichen Ansätze vereint und als one solution concept neuen Mehrwert schafft. Kerkhoff Consulting bietet nun mit Procurement 4.0 eine durchgängige Systemlösung.

Professionelle Einkaufsabteilungen beschäftigen sich nicht allein mit der monotonen Beschaffung von Waren und Dienstleistungen, sondern setzen bewusst unterschiedliche Hebel zur Verbesserung des Preis-Leistungs-Gefüges ein. Zur erfolgreichen Umsetzung bedarf es Transparenz über Preisverläufe und Kostenstrukturen, um den besten Preis realisieren zu können. Produktkostenkalkulationen oder komplexe Preisanalyseverfahren sind hierzu keine exotischen, abstrakten Methoden mehr. Der Megatrend Digitalisierung bietet in diesem Bereich die Basis für die Entwicklung unterschiedlicher Konzepte und schafft ein großes Anbieterfeld. Bei diesen Angeboten handelt es sich allerdings zumeist um isolierte Applikationen, die nur bedingt Mehrwert bringen, da nicht der gesamte Beschaffungsprozess in einem geschlossenen System abgebildet und dieser nicht im Sinne der Nachhaltigkeit gesteuert wird.

Das Beratungsunternehmen Kerkhoff Consulting hat sich dieser Problematik gewidmet und mit Procurement 4.0 eine durchgängige Systemlösung entwickelt. Einzelne Softwarelösungen werden in einem Gesamtsystem vereint und generieren auf Knopfdruck Anpassungen der Preise für alle betrachteten Warengruppen. Dadurch werden vollkommene Datentransparenz und langfristige Preissicherungen ermöglicht.

So funktioniert Procurement 4.0

Die softwarebasierte Lösung Procurement 4.0 definiert den zu einem Stichtag richtigen Marktpreis für alle eingekauften Artikel. Hierzu werden anhand von Referenzartikeln Produktkostenkalkulationen durchgeführt, deren Kostenbestandteile mit unterschiedlichen Indizes in der Kerkhoff Costing Cloud (Index-Datenbank) verlinkt werden. Die nachhaltige Preissicherung wird auf der Grundlage dieser variablen Indizes geschaffen (z.B. Rohstoffpreisschwankungen, Lohnveränderungen, Logistikosten etc.). Somit ist jederzeit klar, wie viel diese Artikel laut Marktpreisentwicklung kosten dürfen. 

Mit komplexen Algorithmen werden ausgehend von den Referenzartikeln Relationen zu den restlichen Artikeln hergestellt, um den Soll-Preis für alle betrachteten Materialien zu kalkulieren. Es entsteht ein automatisiertes Einkaufscontrolling, welches auf Knopfdruck relevante Informationen zur Markpreisentwicklung ausspuckt. Der damit generierte Informationsvorsprung eliminiert den manuellen Aufwand zur Beobachtung von Marktpreisen und Messungen von Einkaufseffekten.

Procurement 4.0 profitiert vom ganzheitlichen Ansatz, der bestehende Methoden integriert und in einer softwarebasierten Lösung vereint. Die einzelnen Abteilungen der Kerkhoff Group haben es unter Berücksichtigung unterschiedlicher fachspezifischer Aspekte entwickelt. „Procurement 4.0 ist sozusagen ein Familien-Produkt.“, unterstreicht Dirk Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Kerkhoff Consulting. Die holistische Betrachtung des Beschaffungsprozesses in einem durchgängigen System beseitigt Schnittstellenverluste und die Fehleranfälligkeit beim Einsatz von unterschiedlichen Anbietern. Denn der Trend zur Digitalisierung ist wertlos, wenn die einzelnen Systeme nicht miteinander kommunizieren.

Ein wesentlicher Vorteil ist die Minimierung der Komplexität, die nicht allein für die Einkaufsabteilung von großem Nutzen ist. Der Vertrieb kann Preiserhöhungen besser argumentieren, für das Controlling ist es einfacher zu verifizieren, ob zu optimalen Preisen eingekauft wird und für den Einkauf wird eine bessere Ausgangsbasis für Verhandlungen geschaffen.

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